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Herzlich Willkommen im neuen Kindergarten! Wir freuen uns auf dich und deine Eltern!

Meine ersten Tage im Kindergarten ...

Liebe Mama, lieber Papa,

damit ich mich im Kindergarten wohlfühlen kann, brauche ich ein Kuscheltier oder etwas anderes, das ich gerne mag und das mir Sicherheit gibt, weil es mich an zu Hause erinnert. In den ersten drei Tagen brauche ich dich, liebe Mama, Papa, immer in meiner Nähe, damit ich mich an die neuen Bezugspersonen gewöhnen kann. So traue ich mich, die ungewohnte Umgebung zu erkunden und auf die anderen Kinder zuzugehen. Am Anfang reicht mir eine Stunde aus, sonst fühle ich mich überfordert.

Am vierten Tag, wenn ich mich bereits an meine neue Bezugsperson und die anderen Kinder gewöhnt habe, könnt ihr mich ruhig dort einen Moment alleine lassen. Bevor ihr den Raum verlasst, müsst ihr mir aber unbedingt "Auf Wiedersehen" sagen und mir versichern, dass ihr bald (nach 5-10 Minuten) zurückkommt. Ihr erleichtert mir die Situation, wenn ihr nicht traurig geht, sondern euch für mich freut. Ich habe nämlich ganz viele neue Spielpartner gefunden, mit denen ich jetzt alleine eine gewisse Zeit verbringen möchte.

In den nächsten Tagen schaffe ich es jetzt schon immer länger ohne euch im Kindergarten zu sein. Das gelingt mir aber nur, weil ich die Sicherheit habe, jeden Tag zur vereinbarten Zeit auch wieder abgeholt zu werden.

Wenn ich mich gut zurecht finde, kann ich hier sogar schlafen. Meine Bettwäsche, die ich so gut kenne, darf ich dafür mit in den Kindergarten nehmen. Denn darin schlafe ich am besten. Wenn ich einen Nuckel oder ein Kuscheltier zum Einschlafen brauche, wäre es gut, wenn ich diese Sachen auch immer im Kindergarten hätte.

Ich mag die anderen Kinder und auch die Erzieherinnen und Erzieher kümmern sich ganz fürsorglich um mich. Es macht mir Spaß bei Ihnen zu sein.

Liebe Mama, lieber Papa, habt keine Sorge. Ihr seid mir die Wichtigsten und Allerliebsten und ich freue mich ganz doll auf euch.

Ansonsten geht es mir im Kindergarten richtig gut, wenn ihr meinen Fähigkeiten vertraut und mich unterstützt, dass ich groß genug bin um in den Kindergarten zu gehen. Solltet ihr einmal daran zweifeln, oder wollt ihr wissen, wie es mir am Tag so ergangen ist, könnt ihr gerne jederzeit meine Erzieherinnen/Erzieher ansprechen.

Eingewöhnung nach dem Berliner Modell

1. Der erste Kontakt: Das Aufnahmegespräch

Das Aufnahmegespräch ist der erste ausführliche Kontakt zwischen Eltern und Bezugserzieher. Im Mittelpunkt steht dabei das Kind mit seinen Bedürfnissen und die Eingewöhnung des Kindes in die Gruppe.

2. Die dreitägige Grundphase

Ein Elternteil kommt drei Tage lang mit dem Kind in die Einrichtung, bleibt ca. eine Stunde und geht dann mit dem Kind wieder. In den ersten drei Tagen findet kein Trennungsversuch statt. Der Elternteil verhält sich passiv, schenkt aber dem Kind volle Aufmerksamkeit - der Elternteil als sichere Basis. Der Erzieher nimmt vorsichtig Kontakt auf und beobachtet die Situation. (Mitnahme des "Übergangsobjektes")

3. Erster Trennungsversuch und vorläufige Entscheidung über die Eingewöhnungsdauer

Der Elternteil kommt am vierten Tag mit dem Kind in die Einrichtung, verabschiedet sich nach einigen Minuten klar und eindeutig und verlässt den Gruppenraum für ca. 30 Minuten, bleibt aber in der Nähe.

Variante 1:
Kind bleibt gelassen oder weint, lässt sich aber rasch von dem Erzieher trösten und beruhigen und findet nach kurzer Zeit zurück ins Spiel.
(--> kürzere Eingewöhnungszeit)

Variante 2:
Kind protestiert, weint und lässt sich vom Erzieher auch nach einigen Minuten nicht trösten bzw. fängt ohne ersichtlichen Anlass wieder an zu weinen.
(--> Längere Eingewöhnungszeit)

4. Stabilisierungsphase

Kürzere Eingewöhnungszeit:
5. und 6. Tag langsame Ausdehnung der Trennungszeit, erste mögliche Beteiligung beim Füttern und Wickeln und Beobachtung der Reaktion des Kindes; Elternteil bleibt in der Einrichtung.

Längere Eingewöhnungszeit:
5. und 6. Tag Stabilisierung der Beziehung zum Erzieher; erneuter Trennungsversuch frühestens am 7. Tag; je nach Reaktion des Kindes Ausdehnung der Trennungszeit oder längere Eingewöhnungszeit (2-3 Wochen).

5. Schlussphase

Der Elternteil hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist aber jederzeit erreichbar. Die Eingewöhnung ist dann beendet, wenn das Kind sich schnell von dem Erzieher trösten lässt und grundsätzlich in guter Stimmung spielt.

Was benötigt mein Kind im Kindergarten?

  • Hausschuhe mit Klettverschluss oder Sandaletten
  • Kinderrucksack mit Brustgurt
  • Eigene Bettwäsche (falls ihr Kind bei uns schläft)
  • Kuscheltier, Nuckel bei Bedarf
  • Regenjacke
  • Matschhose
  • Gummistiefel
  • Viel Wechselwäsche
  • Kiste für Wechselwäsche (28 x 38 x 20)
  • Wenn nötig: Windeln, Feuchttücher, Pflegeprodukte
  • Zahnbürste, Zahncreme
  • Zwei Bilder des Kindes

GANZ WICHTIG: Alles muss mit dem Namen des Kindes beschriftet sein!